INTERSOLAR 2018 – Die erneuerbaren Energien sind ein wichtiges Standbein für die deutsche Wirtschaft

In der vergangenen Woche berichtete Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH über die Highlights und Schwerpunktthemen der diesjährigen Intersolar in München. Diese Woche sprechen wir mit ihm über die Stellung der deutschen Unternehmen im internationalen Vergleich, auf der Messe und am Markt.

Solardirekt: „Welche Länder sind in diesem Jahr besonders stark auf der Messe vertreten? In welchen Ländern zeichnen sich Rückgänge ab?“

Markus Elsässer: „Die Länderbeteiligung ist stark vergleichbar mit 2017. Die ersten fünf Plätze des Rankings belegen unverändert und mit deutlichem Abstand Deutschland, China, Frankreich, Italien und Spanien. Auf den anderen Plätzen gibt es minimale Veränderungen, die sich immer noch leicht verändern können, da weiterhin Unterausstellermeldungen eintreffen. Die Veranstaltung ist also, was die Anzahl der Aussteller betrifft, insgesamt sehr stabil. Ein deutliches Wachstum verzeichnen wir aber in der belegten Hallenfläche. Zudem gehen wir davon aus, dass die Besucherzahlen wachsen werden, da wir mit unserem neuen Messekonzept auch neue Zielgruppen adressieren.“

Solardirekt: „Inzwischen gibt es die Intersolar auch in anderen Ländern. Wo steht die Intersolar Europe im internationalen Vergleich?

Markus Elsässer: „Die Intersolar Europe ist nach wie vor die größte, besucherstärkste und internationalste unserer weltweiten Intersolar-Veranstaltungen, denn sie zielt mit Europa auf den größten Wirtschaftsraum der Welt. Dieser Raum ist jedoch nicht nur für europäische Unternehmen und Institutionen attraktiv, sondern für Firmen weltweit. Das erklärt die Bedeutung, die die Intersolar Europe im Kanon der weltweiten Energiemessen hat. Wir gehen davon aus, dass sich diese Position auch noch einmal verstärken wird, da die Durchdringung der Wirtschaft und der Gesellschaft mit PV-Lösungen längst noch nicht abgeschlossen ist.“

Solardirekt: „Wie gut sind die deutschen Aussteller vertreten?

Markus Elsässer: „Die deutschen Aussteller stellen rund 40 Prozent der Gesamtaussteller. Hier sind bei den deutschen Ausstellern jedoch auch deutsche Niederlassungen internationaler Unternehmen erfasst, wenn sich diese über ihre deutsche Tochter angemeldet haben. Insgesamt ist das ein hervorragendes Ergebnis und unterstreicht die Bedeutung alternativer, erneuerbarer Energien für die deutsche Wirtschaft. Der starke PV-Boom lässt hier mittelfristig eine weitere Steigerung erwarten.“

Erfahren Sie nächste Woche mehr über die Rolle der Solarenergie im künftigen Energie-Versorgungsmix.